In einer Produktionsanlage wurde eine neue Abwasserleitung installiert. Der Plan war, die vorgeschlagene Route auszugraben und das Versorgungsunternehmen in den Graben zu legen. Es war bekannt, dass in der Nähe viele vergrabene Versorgungsunternehmen existierten, und sie wollten während des Installationsprozesses keine Versorgungsstreiks haben.
Challenges
Einige sehr alte Bestandszeichnungen zeigten vergrabene Versorgungsunternehmen aus Metall, Kunststoff und Beton. Die Landschaft hatte sich jedoch seit der Erstellung der Zeichnungen dramatisch verändert, sodass man ihrer Position nicht trauen konnte.
Da es sich um Privatbesitz handelte, konnte der öffentliche One-Call-Service nicht genutzt werden. Daher wurde ein privates Ortungsunternehmen beauftragt, die vorhandenen Versorgungsunternehmen vor dem Bau zu lokalisieren.
Lösung
Das zu erbringende Projekt umfasste die Kennzeichnung der Versorgungsunternehmen vor Ort und die Übermittlung eines Berichts mit detaillierten Angaben an die Produktionsstätte. Angesichts der Variabilität der Arten von Versorgungsunternehmen, ihrer Tiefe und Materialzusammensetzung entschied sich das Ortungsunternehmen für die Verwendung eines Bodenradar LMX200 ™ (GPR) System mit GPS.
Das Auffinden von Versorgungsunternehmen in Gebieten mit dicht gepackten Installationen kann eine Herausforderung sein, wie dies an diesem Standort der Fall war. Um ein genaues Bild des Standorts, der Tiefe und der Ausrichtung der Versorgungsunternehmen zu erhalten, wurde ein 20 x 20 Fuß großes Raster über dem interessierenden Bereich angelegt und eine Vermessung durchgeführt, wie in Abbildung 1 dargestellt.

Die erste Möglichkeit, die Daten anzuzeigen, besteht darin, die Querschnittsdaten (manchmal auch als Rohdaten bezeichnet) zu betrachten. Die invertierten U-Antworten, Hyperbeln genannt, zeigen ein vom Boden reflektiertes Objekt an. In den Querschnittsdaten ist eine große Anzahl von Dienstprogrammen (Hyperbeln) sichtbar (Abbildung 2). Eine grafische Darstellung der Rohre ist in Abbildung 3 dargestellt, um die Visualisierung zu vereinfachen. Wenn Linien in einem Gittermuster gesammelt werden, können sie zum Erstellen von Tiefenschnitten verwendet werden (Abbildung 4), was besonders in komplexen Situationen mit vielen Zielen nützlich ist.


Tiefenschnitte zeigen eine Top-Down-Ansicht der im Raster gesammelten GPR-Daten und können in verschiedenen Tiefen geschnitten werden. Tiefenscheiben können im Feld direkt auf der angezeigt werden LMX200 ™ Anzeigeeinheit oder geöffnet in der EKKO_Project ™ GPR-Verarbeitungssoftware.
Die Tiefenscheiben zeigen, dass es Dienstprogramme in unterschiedlichen Tiefen gibt und dass einige Dienstprogramme durch eine T-Kreuzung verbunden sind. Die Position, Tiefe und Ausrichtung aller Dienstprogramme im untersuchten Bereich sind in den Tiefenschnitten sichtbar.

Einige Highlights aus den Tiefenschnitten:
- Rohr 4 ist in der Tiefe von 1.75 bis 2.00 Fuß gut definiert
Scheibe. - Die T-Verbindung zwischen den Rohren 1 und 3 ist in der 2.50 - 2.75 Fuß tiefen Schicht sichtbar.
- Rohr 5 ist in der 4.00 - 4.25 Fuß tiefen Scheibe direkt unter Rohr 3 sichtbar und bestätigt die zweite Hyperbel im Querschnitt.
Die Tiefenscheiben wurden aus dem exportiert EKKO_Project ™ GPR-Software und geplottet mit 3D-Visualisierungssoftware (Abbildung 5). Dadurch konnten alle GPR-Daten zur einfacheren Interpretation in einer einzigen Ansicht angezeigt werden. Benutzer können das Datenvolumen drehen und reduzieren oder schwächere GPR-Signale durchscheinend oder unsichtbar machen, um Signale von starken Reflektoren hervorzuheben.
Eine weitere Ausgabe generiert von EKKO_Project ™ war eine Interpretationskarte (Abbildung 6). Dies wird durch Platzieren farbiger Punkte (oder Interpretationen) auf den Hyperbeln im Zeilenscan-Modus erstellt. Die resultierende Karte zeigt die Linearität von Rohren und ist eine weitere Möglichkeit, die Daten zu visualisieren. Diese Interpretationen können in GIS-Software von Drittanbietern exportiert werden.


Ergebnisse
Im GridScan-Modus wird der LMX200 ™ war in der Lage, alle vergrabenen Versorgungsunternehmen in unterschiedlichen Tiefen bis zu 6 Fuß leicht zu lokalisieren und Klarheit in einen ansonsten überlasteten Bereich zu bringen. Durch die Verwendung anderer Informationsquellen und visueller Hinweise auf der Oberfläche konnten die Arten der gefundenen Dienstprogramme identifiziert werden. Wie sich herausstellte, hätte der vorgeschlagene Weg einen Nutzen gekreuzt. Infolge dieser Erkenntnisse wurde die Kanalgrabenroute leicht verschoben, um mögliche Konflikte zu vermeiden.







