Harnhügel, Gräber und zugehörige Strukturen unterschiedlichen Alters existieren weltweit und sind von großem historischem Interesse. Die vorliegende Studie ist eine Momentaufnahme einer laufenden Untersuchung des Rathcroghan-Hügels, von dem angenommen wird, dass er die Grabstätte für Queen Maud in Irland ist. Digitale Topographie- und GPR-Daten werden mit Gradiometer-Magneten kombiniert, um die innere Struktur in einem irischen Grabhügel zu definieren.
Aufgabenstellung:
Die Bewertung historischer Stätten wird immer durch den Mangel an sachlichen Informationen behindert. Während in einigen Fällen Ausgrabungen zulässig sind, erlauben viele Standorte keine aufdringlichen Untersuchungen jeglicher Art, da die Exposition zu einem raschen Abbau von Standorten und vergrabenen Artefakten führen kann. Darüber hinaus sind Zeit und Kosten für umfangreiche Ausgrabungen groß. Der Bedarf an Techniken, die eine schnelle Flächendeckung und eine detaillierte Abbildung des Untergrunds ermöglichen, führt natürlich dazu, dass die Leistung von GPR genutzt wird.
GPR-Beitrag zur Lösung
Eine Demonstrations-GPR-Umfrage wurde 1994 auf dem Rathcroghan-Hügel durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt war nur sehr wenig bekannt. Die Zeit vor Ort war begrenzt und es waren Böden mit relativ hoher Dämpfung vorhanden. Das Gras auf der Baustelle war ungeschnitten, was die Bewegung erschwerte.
Ein 100-MHz-PulsEKKO IV GPR wurde im Schrittmodus eingesetzt. Eine Reihe paralleler Linien wurde mit einem Linienabstand von 2 m vermessen. Da es eine Priori-Basis für den Vermessungsort gab, wurden ein Gebiet, das die Spitze des Hügels abdeckte, sowie begrenzte Durchschnitte über den gesamten Hügel durchgeführt, in der Hoffnung, eine Struktur zu finden, die in einer umfassenderen Kartierung verfolgt werden konnte.
Die GPR-Querschnitte zeigten einige sehr interessante Merkmale, aber es gab keine Kontrolle über die mögliche Quelle der Antworten. Im Anschluss an diese ersten GPR-Arbeiten wurden eine detaillierte Kartierung des magnetischen Gradiometers und andere Arbeiten wie die digitale topografische Kartierung abgeschlossen. Die älteren GPR-Daten wurden unter Verwendung der EKKO_Mapper-Software erneut verarbeitet, um Tiefenscheiben für die Korrelation mit den magnetischen Daten zu erstellen.
Wie bei den meisten archäologischen Untersuchungen kommt es selten vor, dass das Ende der Geschichte vollständig erreicht wird. Stück für Stück baut sich langsam ein Verständnis für eine Site auf. Die Geschichte von Rathcroghan ist noch nicht abgeschlossen.
Referenz:
J. Waddell und K. Barton, 1995, Seeing Beneath Rathcroghan, Frühchrist bis Mittelalter. Seite 38-41 Neue und Schnäppchenbücher



Ergebnisse & Vorteile
Die obige Studie zeigt den Wert von GPR für archäologische Untersuchungen. Einige wichtige Beobachtungen sind:
- GPR erkennt eine Vielzahl potenzieller Ziele, aber die Grundwahrheit ist entscheidend für die korrekte Erklärung der GPR-Daten.
- Raue Oberflächenbedingungen erforderten eine langsamere Datenerfassung im Schrittmodus
- Dämpfung und Zugriff erforderten niederfrequente GPR, was eine tiefere Durchdringung, aber Daten mit geringerer räumlicher Auflösung ermöglichte.
- Das Erfassen mehrerer Sensordaten kann zum Verständnis der Standortbedingungen beitragen, wie die Magnet- und GPR-Bilder zeigen.
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Die GPR-Antworten variieren stark in Abhängigkeit vom gesuchten Ziel und dem Wirtsmaterial. Die Variabilität der GPR-Antwort kann für neue GPR-Benutzer eine Herausforderung sein. Wenn Sie sich mit GPR vertraut machen, empfiehlt es sich, mehrere ähnliche zu überprüfen GPR-Fallstudien ein Verständnis für Variabilität entwickeln. Weitere Informationen finden Sie auf der Registerkarte Ressourcen.
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