Umweltverträglichkeitsprüfungen von Standorten erfordern häufig die Freigabe von Standorten für Bohrlochbohrungen. In diesem Beispiel wurde GPR verwendet, um Lagertankstandorte an der Tankstelle zu kartieren, um eine sichere Durchführung von Bohrloch-Bodenproben zu ermöglichen.
Ein Tankstellenverkauf erforderte eine Umweltverträglichkeitsprüfung des Standorts. An diesem Standort gab es bekannte unterirdische Hindernisse, darunter vergrabene Versorgungsleitungen, alte Fundamente, vergrabene Tanks und andere möglicherweise vergrabene Trümmer. Ziel der Bewertung war es, durch die Durchführung eines Bohrloch-Bodenprobenahmeprogramms festzustellen, ob Kohlenwasserstoffe in den Boden gelangt waren.
GPR wird üblicherweise vor solchen Bohrprogrammen verwendet, um Bereiche zu identifizieren, die frei von unterirdischen Hindernissen sind. Clearing-Programme nutzen oft mehrere Methoden. Metallrohre und -kabel werden häufig mithilfe herkömmlicher elektromagnetischer Ortungstechniken identifiziert.
Das Scannen des Bereichs mit GPR bietet den Vorteil, sowohl Metallrohre und -kabel als auch nichtmetallische Strukturen zu erkennen. Dadurch können Bereiche mit gestörtem Boden, nicht dokumentierten Versorgungsleitungen und Lagertanks identifiziert werden.
Bei dieser Untersuchung wurde ein Noggin® 250 SmartCart®-System verwendet. Der GPR-Querschnitt unten zeigt die Reaktion von zwei erdverlegten Tanks, die sich unter einer Betonplatte befinden, sowie das Vorhandensein einiger erdverlegter Produktrohre.
Nachdem alle unterirdischen Merkmale lokalisiert waren, wurden Bohrlochstandorte in günstigen Bereichen ausgewählt.
Der normale Ansatz besteht darin, den Bereich mit GPR zu scannen, ähnlich wie beim Mähen des Grases. Lokale Änderungen sind sofort auf der Echtzeitanzeige sichtbar und können sofort markiert werden. Während GPR die Art des Ziels nicht eindeutig identifizieren kann, können Bestandszeichnungen und -aufzeichnungen sowie visuelle Beobachtungen vor Ort diese Informationen normalerweise liefern. Durch die Durchführung einer GPR-Untersuchung an dieser Tankstelle wurde sichergestellt, dass das erforderliche Bohrlochprobenahmeprogramm sicher durchgeführt werden konnte.
GPR ist ein nützliches Werkzeug zur Planung von Bohrlochstandorten im Rahmen umweltbezogener und geotechnischer Untersuchungen.

Ergebnisse & Vorteile
Die Standortplanung von Bohrlöchern ist ein weit verbreitetes geotechnisches Problem. Diese Fallstudie veranschaulicht die Verwendung von GPR zur Identifizierung unterirdischer Hindernisse und zur Definition freier Zonen für Bohrlochbohrungen.
Zu den Vorteilen von GPR gehören:
- Sehr schneller Einsatz vor Ort.
- Sofortige visuelle Reaktion mit Tiefenschätzung.
- Erkennung von vergrabenen Hindernissen aller Art.
- Ergänzt andere Techniken wie EM-Induktion und Magnetik.
- Günstig, schnell und einfach.







