Der Umgang mit unmarkierten oder falsch markierten Gräbern kann den Friedhofsverwaltern schwierige und peinliche Probleme bereiten. Während Grabsteine und Markierungen normalerweise über Grabstätten angebracht werden, können diese im Laufe der Zeit verloren gehen oder falsch positioniert werden. Auf Friedhöfen, die Hunderte von Jahren alt sind, sind unmarkierte Gräber eine häufige Erscheinung.
Diese Fallstudie aus Alabama, USA, zeigt den effektiven Einsatz von GPR zur Ortung von Gräbern. Das für die Umfrage verwendete GPR-System war a NOGGIN 250 SmartCart; Es ist kompakt, tragbar und robust und für den Einsatz auf glattem bis mäßig unebenem Gelände ausgelegt.
In einem unmarkierten Teil eines Friedhofs in Alabama wurde eine detaillierte GPR-Rastervermessung durchgeführt.
Aufgabenstellung:
Ein Grab ist ein relativ gut definiertes Ziel, die Größe beträgt typischerweise 0.5 x 2 m (2 x 6 ft) und die Tiefe beträgt normalerweise weniger als 2 m (6 ft). Es kann jedoch schwierig sein, unmarkierte Gräber zu finden. Es gibt oft keinen oberflächlichen Ausdruck des Bestattungsortes. Die Herausforderung besteht darin, den Untergrund zu erkunden, ohne den Boden zu stören.
In dieser Fallstudie, einem Friedhof in Tuscaloosa, Alabama, war die Lage der Gräber in einem älteren Teil des Grundstücks nicht sicher.
GPR-Beitrag zur Lösung
In für GPR günstigen Böden, sandigen oder schluffigen Böden, wie es in dieser Fallstudie der Fall war, sind vergrabene, intakte Särge oft starke Reflektoren von GPR-Signalen und erscheinen als starke Hyperbeln oder lokalisierte, flache Reflektoren, je nach Form der Sarg. Beispiele für GPR-Reflexionen von Särgen sind in Abbildung 1 und 2 dargestellt.


Der praktischste Weg, das Gelände des Friedhofs von Tuscaloosa zu sortieren, war die Durchführung einer detaillierten Rastervermessung. Das Raster war 42 x 14 ft (12 x 4 m) mit einem Zeilenabstand von 2 ft (60 cm) und dauerte etwa 15 Minuten, um es zu sammeln.
Sobald die Rasterdaten gesammelt wurden, wurden sie im Feld verarbeitet und als eine Reihe von Tiefenschichten kombiniert mit einem Querschnitt angezeigt: wie in Abbildung 3 gezeigt.
Die gesammelten GPR-Gitterdaten können auch in 3D angezeigt werden (Abbildung 4)
Wie in den Abbildungen 3 und 4 gezeigt, werden Gräber normalerweise durch eine lange und dünne GPR-Antwort der definierten Größe in den oberen 2 Metern (6.5 ft) erkannt.
In Böden mit einem hohen Tongehalt ist die Durchdringung des GPR-Signals begrenzt und möglicherweise nicht tief genug, um Särge direkt zu erkennen. In diesen Situationen ist es notwendig, nach dem Grabschacht zu suchen, der gegraben wurde, um den Sarg zu begraben. Das Ausheben des Bodens für eine Bestattung stört die natürliche Bodenstruktur radikal und diese Störung ist mit GPR oft nachweisbar (Abbildung 5).

Ergebnisse & Vorteile
Diese Friedhofskartierung mit GPR-Fallstudie zeigt den Wert von GPR für die Bestätigung von Grabstellen. Einige wichtige Vorteile sind:
- Die GPR-Bedienung ist einfach und intuitiv
- Benutzer können mit nur wenigen Stunden Schulung effektiv sein
- Der Line Scan-Modus zeigt Echtzeit-Querschnittsbilder des Untergrunds an, die schnell Bereiche von Interesse anzeigen, bevor detailliertere Rastermessungen durchgeführt werden
- Der Grid-Scan-Modus bietet eine detaillierte Flächenabdeckung und erzeugt Tiefenschichtkarten oder 3D-Bilder, die die Dateninterpretation unterstützen
- Systematische Suchprotokolle stehen als Best-Practice-Anleitungen zur Verfügung
Die GPR-Antworten variieren stark in Abhängigkeit vom gesuchten Ziel und dem Wirtsmaterial. Die Variabilität der GPR-Antwort kann für neue GPR-Benutzer eine Herausforderung sein. Wenn Sie sich mit GPR vertraut machen, empfiehlt es sich, mehrere ähnliche zu überprüfen GPR-Fallstudien ein Verständnis für Variabilität entwickeln. Weitere Informationen finden Sie auf der Registerkarte Ressourcen.
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